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SpacePirates in Aktion

SpacePirates

Gestern ging es an eine kleine Runde SpacePirates von jcgames. Der Schritt des Abends war natürlich die Charaktererschaffung. Außerdem musste auch noch ein passendes Raumschiff für die Piraten erstellt werden. Das System der Charaktererschaffung war schnell verstanden, wir kamen jedoch überein, dass die Macken der jeweiligen Piraten zufällig bestimmt werden sollten. Zum Glück gibt es da diese passende Tabelle.

Die SpacePirates:

The Big Boyler, ein kahadrischer Söldner, welcher einen Hass auf eine nicht näher spezifizierte Regierung hegt und in der Öffentlichkeit  stets nur maskiert zu sehen ist. Als Maskierung trägt der kleinwüchsige Pirat eine Darth Vader Maske und einen Dreispitz. An Bord des Piratenschiffes Nautilus bekleidet er den klangvollen Rang des 1. Taktischen Offiziers. Sein ständiger Begleiter ist Kiweg sein Cyberpapagei.

Max Lightning, ein samnesischer Techniker. Max plaudert ständig von irgendwelchen alten Geschichten und wenn er dies mal nicht tut, dann schaut er griesgrämig aus der Wäsche. Sein kybernetisch modifizierter Körper, inklusive einer kybernetischen Hakenhand verleihen ihm ein sonderbares Aussehen. Laut Max wurde sogar sein Gehirn ersetzt, was aber nun in seinem Schädel arbeitet ist ein Geheimnis. Als Leitender Ingenieur (LI) der Nautilus ist er für alle technischen Fragen der richtige Ansprechpartner.

Schak'la'hak, alias Captain Brainbug, ist ein trullischer Händler und Eigner des Raumschiffes Nautilus. Ständig fragt er: "Was ist hier los?" und zwischen seinen Mandibeln tropft Kautabak hervor, welchen er auch großzügig spuckenderweise überall verteilt. Er hat stets das Steuer der Nautilus fest in einer seiner vier Hände. Persönlich scheint der Käfer nichts gegen die absonderlichen Eigenarten des Samnesen an Bord zu haben.

Das Raumschiff:

Das Raumschiff der Gruppe ist die Nautilus, ein oranges möhrenähnliches Raumgefährt. Das Schiff stammt ursprünglich aus den Werften der Spacepears und wurde von Schak'la'hak auf irgendwelche dubiosen Wege erworben. Ausgestattet ist das Schiff mit einer Laserkanone, einer Holoflagge und einer natürlich einer Luxuskajüte für den Kapitän des Schiffes (was immer auch ein Trull unter Luxus verstehen mag). Natürlich hat das Schiff auch einige Macken, so ist der Computer hin und wieder deprimiert, oder erzeugt sogar einen Unwahrscheinlichkeitswirbel welcher die unwahrscheinlichsten Wahrscheinlichkeiten erzeugt.

Das Abenteuer:

Ich hatte mich dazu entschlossen das Abenteuer Zeitraub zu spielen. Bevor es richtig losging, erläuterte zunächst Captain Brainbug die Verhältnisse an Bord der Nautilus und man einigte sich auf eine "faire" Verteilung der Beute. Ziel der ersten Reise war die Station Two Eyed Jack, man verließ den Hyperraum und flog ohne Probleme die Station im Brabengürtel an.  Das Andockmanöver an der Basis gelang auch auf Anhieb. Die nun folgende Beschreibung der Station mit all ihren Klischees sorgte für sehr viel Erheiterung am Tisch.  Die Kontaktaufnahme  durch Bing Peng und die Auftragserteilung durch Jangba wurden schön ausgespielt. Zu erwähnen sei hier noch, dass beim Anflug auf Jangbas Schiff der Bordcomputer plötzlich unzählige Ausdrucke auf allen Druckern des Schiffes ausspuckte. Dies war der Zeitpunkt, an dem der Plan eines papierlosen Raumschiffes den Köpfen der Piraten entsprang. Trotz dieser Widrigkeiten konnte die Nautilus jedoch ohne Probleme andocken.

Wieder zurück an Bord und mit einem Auftrag ausgestattet der noch viele Fragen offen lies, ging es nun ans planen. Der Frachter Kyffhäuser musste gestellt werden, doch wie? Da das Schiff den Brabengürtel in geringer Distanz passieren würde, einigte man sich darauf, dieses durch ein fingiertes Föderationsnotsignal aus dem Hyperraum zu locken. Die dafür eingeplante Notrufboje wurde kurzer Hand durch einen Piratenwürfel erkauft und anschließend erfolgreich von Max Lightning modifiziert.

Zu allem Überfluss lungerten auch die Marmonen, verrückte religiöse Fanatiker, in der Nähe herum und versuchten sich im Asteroidengürtel zu verstecken. Das passte unseren Piraten natürlich absolut nicht in den Kram und so wurde erst mal Funkkontakt hergestellt. Inspiriert von der Modifizierung der Rettungsboje waren unsere Piraten plötzlich Föderationmitglieder und untersuchten eine Verseuchung des Sektors durch Weltraumviren. Natürlich ergab ein fingierter Scan des Spaceflitzers der Marmonen, dass dieses von den Weltraumviren befallen  war. Eine Gammastrahlen-Reinigung sollte hier Abhilfe schaffen. Die Marmomen verloren den Konflikt auf das Händlerprofil gegen Captain Brainbug und machten sich zur Strahlenreinigung vom Acker. Schließlich erschien die Kyffhäuser, während diese das Notsignal samt Boje untersuchten, griffen die Piraten mit der Nautilus zunächst den FTL-Antrieb des Frachters an. Nun hatte die Kyffhäuser keine Chance mehr den Piraten zu entkommen und der Piratensturmtrupp von 2 Mann enterte das Schiff. Die gesuchte Kiste konnte in Ladebucht Tango geborgen werden. Es gab kleinere Schusswechsel und eine rasche Flucht vom Tatort, als ein kahadrischer Raumkreuzer auftauchte. Die Pilotenprobe fürs Abdocken wurde jedoch  gnadenlos versemmelt und so vergaß Captain Brainbug die Halteklammern zu lösen und beschädigte beim abrupten ablegen die Schiffshülle der Nautilus. Die anschließende Flucht in ein Nachbarsystem und auch die Übergabe der Kiste an Jangba wurden von einigen merkwürdigen Zeitphänomen begleitet. Der Lohn wurde eingestrichen und auch so gleich in neue Erweiterung für das eigene Raumschiff investiert.

Fazit:

Ein sehr lustiger Abend, es wurde von allen mehrfach das abgedrehte Setting gelobt. Das Konfliktsystem von SpacePirates ging auch gut von der Hand und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Gruppe sich erneut für einen Ausflug in die Weiten des Weltalls zusammen finden wird.

 

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