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Exalted: Alchemicals - Das Ende
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- Kategorie: Veranstaltungen
- Veröffentlicht am: Sonntag, 22. August 2010 11:10
- Geschrieben von Stefan
Mit einer kleinen Verzögerung steht nun der Beitrag zur abschließenden Sitzung unserer Exalted:Alchemicals Runde online. Am letzten Donnerstag führten wir unsere Berufenen vorläufig ein letztes Mal durch die bizarre Welt Autochtons. Im Innersten von Noncyl hatten wir die Tränenflüssigkeit eines Titanen errungen. Mit dieser Flüssigkeit sollte es möglich sein, den schlafenden Autochton zu wecken, doch welchen Preis würde die Welt in seinem Körper dafür bezahlen? Diese und weitere Fragen blieben nach der vorherigen Sitzung offen und sollten nun geklärt werden.
Mittlerweile hatte ein gigantischer Rauchdrache, ein Diener Kus, die Stadt Noncyl erreicht und belagerte die Außenbezirke. Dank unseres Handels mit Ku wurde der Angriff noch aufgeschoben. Während starke Beben die Stadt erschütterten trafen wir uns mit dem Drachen zu einer Unterredung. Verhandlungen über die Herausgabe der Tränenflüssigkeit verliefen zunächst im Sande, so einfach wollten wir uns nicht von diesem mächtigen Artefakt trennen. Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass die Beben, welche Stadt und Umland heimsuchten durch das Erwachen von Noncyl selbst verursacht wurden. Also ließen wir den Drachen erstmal Drachen sein und strebten erneut der Stadt und dem alten Zentrum entgegen. Tatsächlich zeigte sich uns hier ein sonderbares Bild. Die Gestalt Noncyls erwachte, von der Leere befallen und nach der Tränenflüssigkeit geifernd wurden wir angegriffen. Tentakeln griffen und schlugen nach uns. Dank mentaler und physischer Kraft konnten wir uns einige wertvolle Sekunden erkaufen und den Geist Noncyls im Kampf gegen die Leere beeinflussen. Das Zentrum Noncyls bildeten die uralten Bottiche, jene Gefäße aus denen die ältestens Erhabenen hervorgegangen sind und welche, so lauten die Legenden, einen Weg zu Autochtons innersten Selbst darstellen.
Die Sekunden verronnen, wir entschlossen uns für den aberwitzigen Plan uns in den Bottichen zerlegen zu lassen und zur Quelle Autochtons zu reisen, um diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Gerade so schafften wir es zu dem Becken bevor die Tentakeln wieder zu neuen Kräften gelangen konnten. Ein sonderbares Gefühl umschloss uns als wir die Reise durch die Bottiche antraten. Das Risiko war sehr hoch, doch welche Wahl hatten wir? Wie lange die Reise dauerte kann niemand von uns in Worte fassen, doch unsere Erhabenen erhoben sich abermals, wie bei ihrer Erschaffung, aus der Flüssigkeit eines Bottichs und fanden sich in einer sonderbaren Welt wieder.
Exakt ausgerichtete Kristallwälder waren zu erkennen. Ein Ort der Harmonie und Ordnung zeigte sich uns. Als wir aus dem Becken stiegen kam ein verhüllter Wächter auf uns zu. Er hätte uns erwartet, sagte er. Mit leichter Skepsis, aber auch von der Neugier befallen mehr zu erfahren, folgten wir dem Wächter zu einem grandiosen Gebilde. Hier stand er vor uns, der Seelenbrunnen. Gespeist durch die Seelen der Menschen im Innersten Autochtons. Während des Gesprächs mit dem Wächter fiel unser Blick auf eine Szene hinter diesem. In dem hinter ihm liegenden Tal waren Realitätsspinner damit beschäftigt, Seiten der Realität in den Realitätsteppich zu weben und so das was ist und das was sein wird festzuhalten. Unsere Skepsis dem Wächter gegenüber wuchs. Gerade als wir uns den Realitätsteppich näher ansehen wollten, ging der Wächter zu einem Angriff über. Ein Kampf entbrannte und während der Wächter niedergestreckt werden konnte, gelang es einem von uns, die Tränenflüssgkeit mit dem Realitätsteppich zu vermischen. Eine sonderbare Stille trat nun ein, Autochton erwachte! Seine Gestalt manifestierte sich bei uns in der Nähe. Er war froh nun wieder im Wachen zu verweilen. Seiner Macht ergeben knieten wir uns nieder, um uns so dann als seine treuen Diener zu erheben. Vieles würde sich nun ändern, doch dies ist eine andere Geschichte!
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