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71. Inoffizieller Königshardter Spieleabend

Königshardter Spieleabend

Gestern fand der letzte Königshardter Spieleabend vor Weihnachten statt. Wie in letzter Zeit üblich waren wir mal wieder zu viert. Noch immer trudeln Spiele bei uns ein, welche als Neuerscheinung zur Spiel 2011 erschienen sind. Und natürlich sind wir uns nicht zu schade diese ausgiebig zu testen. 

Zunächst ging es darum den gerade verstorbenen reichen Onkel zu beerben. Der letzte Wille vom Heidelberger Spieleverlag setzt dieses Thema sehr schön um. Denn nur wer es schafft einen vorher festgesetzten Startbetrag unter das Volk zu bringen und somit pleite geht, der hat sich als würdiger Lebemann und Erbe präsentiert. Sieben Runden hat man nun Zeit Immobilien möglichst teuer zu kaufen und mit erheblichen Verlust wieder zu verkaufen. Eine Edeldame, ein Privatkoch und ein Rassehund dürfen beim Bootsausflug natürlich nicht fehlen. Oder darf es ein brausendes Bankett mit seinen kostspieligen Freunden sein? Das Spiel gestaltet sich sehr kurzweilig und lässt sich flüssig spielen.

Dann ging es mit Kalimambo von Zoch, ab auf Safari. Kalimambo ist ein nettes, verrücktes und schnell gespieltes Spiel. Auf einem Rundparcours bewegen sich die Entdecker, Forscher, oder wie immer man sie nennen möchte, also die Spielfiguren, vorwärts. Mit dabei sind Kali, eine nicht näher definierte Spezi und Mambo das Nashorn, welches immer die Nachhut bildet. Jeder Spieler wählt eine seiner Handkarten aus und auch für Kali wird eine zufällige Karte gezogen. Nun geben die Karten von hoch nach niedrig die Zugreihenfolge vor, dabei übernimmt der Spieler der gerade aktiv ist die führende Position in der Kolonne. Doch Vorsicht vor Elefantenhaufen, denn diese bringen Strafpunkte. Auch wenn sich vor Mambo eine Lücke auftut gibt es Strafpunkte für den letzten in der Kolonne. Tritt Kali in einen Haufen oder wird sogar von Mambo gerammt, dann hagelt es Strafpunkte für den Spieler mit dem niedrigsten Zahlenwert. So geht es weiter, bis alle Karten ausgespielt sind.

Als Letztes ging es dann nach Santiago de Cuba von Pegasus Spiele. Hier wollen Schiffe mit unterschiedlichen Gütern beladen werden, denn dies bringt die meisten Siegpunkte. Dort wo das Auto der Spieler hält nutzt der gerade aktive Spieler die Funktion des ausliegenden Cubaners und hat anschließend noch die Möglichkeit eines diesem Cubaner zugeordnetes Gebäude zu nutzen. Die Cubaner bringen meist Güter, Geld oder Siegpunkte, über die Häuser lassen sich sehr unterschiedliche Spielfunktionen nutzen, unter anderem auch, dass das gerade im Hafen liegende Schiff diesen verlässt und ein neues Schiff im Hafen festmacht. Nach dem siebten Schiff endet das Spiel und die Siegpunkte werden gezählt. Santiago de Cuba ist ein schönes Familienspiel, der Anspruch hält sich, ebenso wie die Spielzeit in Grenzen.

Der letzte WilleKalimamboSantiago de Cuba

Der 72. Königshardter Spieleabend steht für den 27. Dezember ins Haus. Die Anmeldung findet wie gewohnt über das Forum statt. Und wer Petras Sichtweise nachlesen möchte, der sollte wie immer einen Abstecher nach weltensicht.de unternehmen und ihren Bericht lesen.


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